
Prof. Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), erhielt - gemeinsam mit Pierre Agostini von der Ohio State University (USA) und Anne L’Huillier von der Universität Lund (Schweden) - den Nobelpreis für Physik 2023 für die Begründung der Attosekundenphysik (attoworld.de).
Eine Attosekunde ist der milliardste Teil einer milliardstel Sekunde. Mit Laserpulsen, die nur einige Attosekunden dauern, lassen sich die Bewegungen einzelner Elektronen verfolgen. Dies ermöglicht nicht nur fundamentale Erkenntnisse über das Verhalten von Elektronen in Atomen, Molekülen und Festkörpern, sondern könnte unter anderem auch potenzielle Anwendung in der Elektronik und der medizinischen Dignostik finden.
Vergangene Nobel Lectures

Der Nobelpreis für Physik 2023 wurde Pierre Agostini, Ferenc Krausz und Anne L'Huillier „für experimentelle Methoden zur Erzeugung von Attosekunden-Lichtimpulsen für die Untersuchung der Elektronendynamik in Materie“ verliehen.

Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2014 wurde geteilt, eine Hälfte ging gemeinsam an May-Britt Moser und Edvard I. Moser, die andere Hälfte an John O'Keefe "für ihre Entdeckungen von Zellen, die ein Ortungssystem im Gehirn bilden".

Prof. Bruce A. Beutler ist Immunologe und Genetiker und wurde 2011 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für seine Entdeckungen zur Aktivierung der angeborenen Immunität ausgezeichnet.

Der Nobelpreis für Chemie 2014 wurde gemeinsam an Stefan W. Hell, Eric Betzig und William E. Moerner "für die Entwicklung der hochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie" verliehen.

Der international anerkannte Forscher hat dazu beigetragen, dass es heute gegen die häufigste Krebsart bei Frauen, den Gebärmutterhalskrebs, einen Impfstoff gibt. 2008 erhielt der deutsche Wissenschafter den Nobelpreis für Medizin.
